Interner Bereich
Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein

Bester Nachwuchsschornsteinfeger 2022 ist ein Team

Bester Nachwuchsschornsteinfeger 2022 ist … ein Team


Sankt Augustin, 15. November 2022. Die beste Schornsteinfegerin
Deutschlands heißt Ramona Holl aus Baden-Württemberg. Bester
Schornsteinfeger bundesweit ist Florian Griebl aus Bayern. Beide
gewinnen mit gleicher Punktzahl den Praktischen Leistungswettbewerb
(PLW) des Schornsteinfegerhandwerks und stehen
damit als Sieger-Team auf Platz eins. Besser kann die Botschaft für
das Handwerk kaum sein: Hier hat jeder die gleichen Chancen!
Einmal im Jahr findet im Schornsteinfegerhandwerk der Praktische
Leistungswettbewerb statt, bei dem sich die prüfungsbesten Gesellinnen
und Gesellen auf Landesebene auch auf Bundesebene messen. Nach
zwei Wettbewerbstagen mit verschiedenen Praxisprüfungen und einem
theoretischen Teil steht am Ende fest, wer Deutschlands beste Nachwuchsschornsteinfeger*
innen sind. Das gab es noch nie Im Jahr 2022 erreichten Ramona Holl, Landessiegerin in Baden-
Württemberg, und Florian Griebl, Landessieger in Bayern, mit der
gleichen Punktzahl den ersten Platz. Auf Platz drei folgte Nils
Magdalinksi als Landessieger aus Nordrhein-Westfalen. Insgesamt
waren im Jahr 2022 neun Landessieger*innen zum Leistungswettbewerb
ihres Handwerks angetreten. Sie alle haben im Jahr 2022 ihre
Gesellenprüfung erfolgreich bestanden und zählen mit ihren
Prüfungsergebnissen bereits zu den Besten ihres Handwerks auf
Innungs-, Kammer- und Landesebene. Bei der Schlussfeier des
Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) für die Bundessiegerinnen
und Bundessieger aller Gewerke am 9. Dezember 2022 in
Augsburg wird Ramona Holl das Schornsteinfegerhandwerk vertreten.
„Wir gratulieren unseren jungen Kolleginnen und Kollegen zu ihrer
Leistung“, so Udo Voigt vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks.
„Wir freuen uns immer, wenn wir den motivierten Nachwuchs
persönlich kennenlernen und einen Eindruck von der Qualität der
Ausbildung erhalten.“ Ausrichter des Praktischen Leistungswettbewerbs
war im Jahr 2022 der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks in
Sankt Augustin. Die Gewinner erhielten im Rahmen einer Siegerehrung
den Buderus-Nachwuchsförderpreis sowie Preise verschiedener
Sponsoren.

Die Platzierungen im Praktischen Leistungswettbewerb 2022
im Schornsteinfegerhandwerk:
Platz 1 Ramona Holl (Baden-Württemberg)
Platz 1 Florian Griebl (Bayern)
Platz 3 Nils Magdalinski (Nordrhein-Westfalen)
Die Plätze 4 bis 9 teilen sich:
Johannes Gutzmer (Berlin)
Lea Haier (Rheinland-Pfalz)
Janette Heimann (Bremen)
Henner Hölscher (Niedersachsen)
Maximilian Kubens (Hessen)
Pascal le Vrang (Brandenburg)
(alphabetische Reihenfolge)

Richtfest in der SCIENCE AREA 30X

Richtfest in Hannover
Am Donnerstag, den 22. September 2022, fand das Richtfest für das europaweit größte Bildungs- und Innovationszentrum im Schornsteinfegerhandwerk statt, zu dem alle Kollegen und Kolleginnen aus Niedersachsen und Bremen eingeladen waren. Um 13.00 Uhr kam Olaf Lies, der Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, und hielt ein Grußwort. Danach folgte ein traditioneller Richtspruch. Über waren über 400 Gäste der Einladung gefolgt. Mit fast 10.000 Quadratmetern Fläche entsteht das europaweit größte Aus- und Weiterbildungszentrum im Schornsteinfegerhandwerk. Das Grundstück hat eine Größe von fast 15.000 Quadratmetern und befindet sich in der SCIENCE AREA 30X (früher Wissenschafts- und Technologiepark) in der Landeshauptstadt Hannover. Der neue Standort ist Sitz
• der Schornsteinfegerschule Niedersachsen-Bremen e.V.,
• des Landesinnungsverbandes für das Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen,
• der Gesellschaft für Bildung und Forschung im Schornsteinfegerhandwerk mbH (GBFS-mbH),
• der Prüfstandsgesellschaft mbH [Gesellschafter ist der Landesinnungsverband Niedersachsen]
• und der Schornsteinfegerinnung Hannover.
Bisher sind die Einrichtungen auf drei Standorte in Hannover, Langenhagen und Laatzen verteilt. Finanziert werden die Neubauten durch die 920 Schornsteinfegerbetriebe. Die gesamte Ausbildung zum Schornsteinfeger (Berufsschule und Überbetriebliche Ausbildung) der Bundesländer Niedersachsen, Bremen und Hamburg findet hier statt. Hinzu kommt die Meisterausbildung und eine Vielzahl von weiteren Lehrgängen zum Energieberater, Brandschutztechniker usw. Aktuell verzeichnet unsere Einrichtung am alten Standort ca. 18.000 Übernachtungen im Jahr.
Bauherr ist die Gesellschaft zur Bildung und Forschung im Schornsteinfegerhandwerk GBFS-mbh. Die GBFS-mbH wurde im Jahr 2008 durch ihren Gesellschafter, der Schornsteinfegerschule Niedersachsen e.V. gegründet. Die Eigentümer der Schornsteinfegerschule Niedersachsen-Bremen e. V. (Schulverein) sind die 8 Schornsteinfegerinnungen (Körperschaften des öffentlichen Rechts) in Niedersachsen, mit ihren 860 Mitgliedsbetrieben, ca. 2.600 Beschäftigten und einem jährlichen Nettoumsatz von ca. 160 Millionen Euro. Damit repräsentiert der Landesinnungsverband für das Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen fast 99 Prozent der am Markt beteiligten Betriebe in Niedersachsen.
 
Der Verbund beschäftigt 36 hauptamtliche Mitarbeiter und ca. 70 nebenberufliche Dozenten für die unterschiedlichen Aus- und Weiterbildungsangebote und ist der mit Abstand größte branchenspezifische Anbieter im norddeutschen Raum und eine der vier größten Einrichtungen bundesweit. Durch die steigende Nachfrage und die zusätzlichen Lehrgangsinhalte wie Dienstleistungen im Energiebereich (Energieberatungen) und im Lüftungssektor (Kontrollierte Wohnraumlüftung [KWL] und Raumlufttechnische [RLT] Anlagen) reichen die vorhandenen Raumkapazitäten weder aus quantitativer noch in qualitativer Sicht aus. Die beschriebenen Maßnahmen sind notwendig, weil das Schornsteinfegerhandwerk, wie viele andere Branchen auch, vor einem seiner größeren Transformationsprozesse steht. Die geplanten Klimaschutzziele der Bundesregierung und die damit einhergehende Dekarbonisierung in der Energiewirtschaft und damit auch im Gebäudebestand machen eine Transformation alternativlos. Aktuell wird der Großteil (ca. 65% bis 70%) des Umsatzes im Schornsteinfegerhandwerk durch Sicherheits- und Immissionsschutzüberprüfungen an Feuerstätten mit fossilen Brennstoffen erzielt. Zu den ausbaufähigen Geschäftsfeldern des Schornsteinfegerhandwerks zählen wir die Schwerpunktbereiche Energiedienstleistungen sowie Wartung, Reinigung und Überprüfung von Lüftungsanlagen. Die fachliche Expertise und die Unabhängigkeit des Schornsteinfegers machen ihn  schon jetzt zu einem bevorzugten Ansprechpartner für Hauseigentümer. Bei ca. 7 Millionen Kundenkontakten im Jahr behaupten wir nicht ohne Stolz: "Ganz Niedersachsen ist unser Kunde".

Finger weg von Teelichtöfen!

Schornsteinfeger*innen und Feuerwehr warnen:
Finger weg von Teelichtöfen!
Sankt Augustin, 17. Oktober 2022. In den sozialen Medien macht seit
einiger Zeit ein neuer Do-it-yourself-Trend die Runde: ein Teelichtofen
zum Selberbauen. Einfach und preislich überschaubar in der Anschaffung verspricht er scheinbar schnelle wie günstige Wärme. Was sich so harmlos und fast ein wenig romantisch anhört, kann allerdings
brandgefährlich werden. Das Problem: Ab einer bestimmten Temperatur fängt Wachs an zu sieden und zu brennen. Stehen mehrere Teelichter eng beieinander, entstehen schnell höhere Temperaturen und es kann zu
einem Flächen-Wachsbrand kommen. Ein wärmespeichernder Ton- oder Terracottatopf begünstigt diesen Effekt und heizt sich außerdem so stark auf, dass bei Berührung Verbrennungsgefahr besteht. Wer einen oder
gleich mehrere Teelichtöfen über längere Zeit nutzt, verschlechtert zudem das Raumklima. Die brennenden Teelichter verbrauchen Sauerstoff und geben Verbrennungsrückstände wie Ruß oder Feinstaub an die
Umgebung ab. Nach einiger Zeit herrscht spürbar dicke Luft im Raum. Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks warnt vor dem gefährlichen Heiztrend Marke Eigenbau. „Letztendlich handelt es sich bei
einem Teelichtofen schon um eine kleine Feuerstätte – nur ohne Schornstein, ohne geregelte Luftzufuhr und ohne Sicherheitsvorrichtung. Das sind jedoch wichtige Faktoren für sicheres Heizen“, so die Aussage
des Verbandes. „Teelichter und Blumentopf werden zweckentfremdet und sind keinesfalls als Heizersatz in Innenräumen geeignet“. Wachsbrand nicht mit Wasser löschen Wachsbrände können und sollten niemals mit Wasser gelöscht werden. In einem solchen Fall helfen Löschmittel für Fettbrände, wie sie für die Küche empfohlen werden, ergänzen der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes
(vfdb). Unterstützt werden sie bei der Aufklärung von den Initiativen „Rauchmelder retten Leben“ und „CO macht KO“.

Tag des Schornsteinfegers

Tag des Schornsteinfegers am 15. Oktober 2022
Thementag „sicher Heizen“
Sankt Augustin, 10. Oktober 2022. Am 15. Oktober 2022 ist Tag des
Schornsteinfegers.
In diesem Jahr steht der Aktionstag des Handwerks
unter dem Motto „Sicher heizen - keine Heiz-Experimente im nächsten
Winter“. Schornsteinfeger*innen geben Verbrauchern Tipps in der
Energiekrise und erklären, was sie keinesfalls tun sollten:
1. Zeitungspapier, Sperrmüll, behandeltes oder feuchtes Holz
verbrennen. Dabei entstehen Schadstoffe, die Umwelt und Gesundheit
belasten.
2. Mobile Gasheizstrahler, Ethanolkamine, Feuerstellen oder Holzkohlegrills
als Heizung in Haus oder Wohnung nutzen. Es besteht akute Vergiftungsgefahr durch Kohlenmonoxid (CO).
3. Einen gebraucht gekauften oder still gelegten Ofen einfach selber
anschließen. Unsachgemäße Anschlüsse, Verschleißerscheinungen
oder versperrte, verengte Schornsteine können zu Bränden oder COUnfällen führen.
Das Schornsteinfegerhandwerk rät grundsätzlich vom improvisierten
Heizen bzw. gefährlichen Eigenkonstruktionen ab und verweist
gemeinsam mit der Feuerwehr auf mögliche Gefahrenquellen. Mehr
Informationen und weitere Tipps finden Verbraucher im Internet unter
www.schornsteinfeger.de.
Seite

Sicher Heizen im Winter keine Wärme-Experimente im Haus

Aktuelle Aufklärungskampagne von Schornsteinfegerhandwerk und
Feuerwehr
Sankt Augustin, 7. September 2022. Steigende Energiepreise und eine
drohende Gasmangellage verunsichern zurzeit viele Menschen:
Was soll ich tun, wenn das Gas ausbleibt? Wie kann ich mich
vorbereiten? Kann ich meinen alten Kaminofen wieder anschließen?
Fast täglich beantworten Schornsteinfeger*innen Fragen wie diese,
wenn sie bei ihren Kunden Heizungen messen oder Schornsteine
kehren. Häufig geht es dabei um ältere Holzöfen, die noch vorhanden,
aber stillgelegt oder inaktiv sind. Eine Aktivierung dieser
„Notfeuerstätten“ ist jedoch nicht ohne weiteres möglich, da beim
erneuten Anschluss bestimmte Emissionsgrenzwerte und baurechtliche
Vorgaben eingehalten werden müssen. Es gibt Ausnahmen: In Bayern
und in Sachsen haben sich die Landesregierungen aufgrund der
besonderen Situation für einen pragmatischen Umgang mit
Holzfeuerungen entschieden. Befristet und in bestimmten Situationen
können stillgelegte private Holzheizungen und -Öfen über Allgemeinverfügungen
wieder genutzt werden.
Bloß nicht: Notfeuerstätte selber anschließen
Reaktivierbare Feuerstätten wie diese müssen nun überprüft und erneut
fachgerecht angeschlossen werden, damit die Betriebs- und Brandsicherheit
gewährleistet werden kann. In Gesprächen mit betroffenen
Kunden und in den Medien weist das Schornsteinfegerhandwerk immer
wieder darauf hin, dass Kamin-, Kachelöfen, Kochherde oder Heizeinsätze
unter keinen Umständen in Eigenregie und ohne vorherige Prüfung
der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger*innen angeschlossen
werden sollten. Entscheidend sind die Gegebenheiten vor Ort: Ist der
Querschnitt des Schornsteins frei? Sind die Anschlüsse fachgerecht?
Gibt es bauliche Änderungen bzw. neue Dunstabzugsanlagen? Besteht
Brandgefahr am Aufstellort, etwa durch neue Boden-, Wandbeläge oder
Mobiliar? Sind technische Mängel wie defekte Dichtungen erkennbar?
„Alle diese Faktoren sind sicherheitsrelevant und können schlimmstenfalls
zu Bränden oder Kohlenmonoxid-Unfällen führen“, so Andreas
Walburg vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks.
Jetzt wird’s brenzlig: Feuerschale statt Kaminofen
Als Herausforderung für Verbraucher erweist sich auch die angespannte
Situation im Brennstoffhandel. Seit einiger Zeit schon ist Brennholz kaum
verfügbar, die Liste der Vorbestellungen entsprechend lang. Wer die Möglichkeit hat, legt Vorräte an und sieht sich bereits nach Alternativen
bzw. nach mobilen Heizgeräten um. Sind diese nicht verfügbar, kann es
im Winter dazu kommen, dass Verbraucher gefährliche Behelfsheizungen
konstruieren oder Outdoor-Geräte im Haus aufstellen. Das
befürchten zumindest Schornsteinfegerhandwerk und Feuerwehr. In
Baumärkten, im Fach- und im Online-Handel sind Einzelraumfeuerstätten
vor allem im Einstiegspreissegment seit Wochen ausverkauft.
Daher wenden sich Verbraucher den für sie naheliegenden
Ausweichprodukten zu. Im Warenkorb landen Gas-Heizstrahler oder
-Lüfter, Ethanol-Feuerstätten, aber auch Campingkocher, Grills und
Feuerschalen. „Plötzlich kommt alles in Frage, was in irgendeiner Form
Wärme abgibt. Wir erkennen hier einen gefährlichen Trend,“ warnt
Andreas Walburg.
Aufklärung noch vor der Heizsaison
Gemeinsam mit den Feuerwehrverbänden, den Initiativen „CO macht
KO“ und „Rauchmelder retten Leben“ macht das Schornsteinfegerhandwerk
regelmäßig darauf aufmerksam, wie gefährlich es ist,
brennstoffbetriebene Geräte als improvisierte Heizung in Innenräumen
zu nutzen. Die Anreicherung von Abgasen, fehlender Sauerstoff und eine
erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration sorgen für akute Vergiftungsgefahr.
In der aktuellen Energiekrise befürchtet das Schornsteinfegerhandwerk
allerdings einen Anstieg der CO-Unfälle und Brände.
Bleibt die Heizung erst einmal kalt, könnten viele Menschen auf
gefährliche Ideen kommen, um sich und ihre eigenen vier Wände
aufzuwärmen. Als Ersatz für vergriffenes Brennholz landen dann
möglicherweise Abfälle, Sperrmüll oder Zeitungspapier im Feuer und
verursachen gesundheitsbelastende Emissionen.
Schornsteinfeger*innen informieren
Um möglichst frühzeitig auf die Problematik und potenzielle
Gefahrenquellen hinzuweisen, suchen die Schornsteinfeger*innen das
Gespräch mit ihren Kunden – bei der Arbeit in den Bezirken und am Tag
des Schornsteinfegers am 15. Oktober 2022. In diesem Jahr findet der
jährliche Aktionstag des Handwerks mit dem Schwerpunktthema „Sicher
Heizen im Winter – keine Wärme-Experimente im Haus“ statt. Mit seiner
Aufklärungskampagne möchte das Schornsteinfegerhandwerk möglichst
viele Menschen vor und mit Beginn der Heizsaison erreichen und Unfälle
durch improvisiertes Heizen vermeiden helfen. Die Kampagne wird
unterstützt vom Deutschen Feuerwehrverband (DFV), der Vereinigung
zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) sowie von den
Initiativen „CO macht KO“ und „Rauchmelder retten Leben“.

Schornsteinfegerinnen bei IdeenExpo

Vom 2. bis 10. Juli 2022 fand in Hannover die Nachwuchsmesse IdeenExpo statt, eine deutschlandweite
Kooperation von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zur Förderung des Fachkräftenachwuchses.
Über 270 Aussteller präsentierten sich in mehreren Messehallen sowie auf
dem Außengelände mit Showbühne, Campus der Ideen und Blaulichtmeile. Erstmals mit dabei:
das Schornsteinfegerhandwerk. Mit acht weiteren Gewerken stellte sich das Handwerk an
einem Gemeinschaftsstand in Ideenhalle 9 vor.
 
„Mach doch einfach“
Die Messe zog erneut Schulklassen sowie Kinder, Jugendliche und ihre Eltern aus ganz Deutschland an. An 10 Tagen konnten rund 400.000 Schüler*innen an über 720 Mitmachstationen das Motto der IdeenExpo „Mach doch einfach“ direkt umsetzen. In Ideenhalle 9 im ProduktionsKosmos zeigte der Gemeinschaftsstand des Bau- und Ausbauhandwerks die große Vielfalt der Handwerksberufe: Tischler, Maler und Fahrzeuglackierer, Dachdecker, SHK-Handwerk, Elektroniker, Metallbauer und Feinwerkmechaniker, Gebäudereiniger
und erstmals auch Schornsteinfeger boten jede Menge Aktionen an.
 
Ausprobieren und Mitmachen
Der offen konzipierte Stand lud Schüler*innen ein, möglichst viele Handwerksberufe auf einer Fläche kennenzulernen und an Mitmach-Stationen gleich auszuprobieren. Das kreative und handwerkliche Angebot reichte unter anderem vom Dachgarten „to go“, Grillzangen, Fliesendekoren, einem „Ei Pad“-Frühstückbrett über Modellautos zum Selberbauen und Gestalten bis hin zu Foto- oder Geschicklichkeitsstationen
wie einem beweglichen BauBoard oder einer Balancier-Slackline des Schornsteinfegerhandwerks.
 
Beliebte Glücksbringer
Täglich kamen 400 bis 450 junge Messebesucher an den Stand der Schornsteinfeger*innen. Ein Messeteam aus Auszubildenden und erfahrenen Meister*innen beantwortete Fragen wie „Warum bringen Schornsteinfeger eigentlich Glück?“, half beim Balancieren über die Slackline, erklärte die Berufskleidung oder zeigte, wie man eine Kehrleine aufwickelt. Nicht nur am Stand, sondern auch beim Rundgang durch die Messehallen wurden die Glücksbringer in ihrer traditionellen Berufskleidung häufig angesprochen: „Darf ich Sie einmal kurz anfassen?“ Messebesucher, Politiker und Aussteller freuten sich über ein Selfie mit den Schornsteinfeger*innen.
 
Workshops für Schulklassen
Mehrmals täglich fand am Schornsteinfegerstand außerdem ein Workshop mit dem Titel „Schau genau: So geht
Wärme!“ statt, den Schüler*innen oder ganze Schulklassen vorab buchen konnten. In den halbstündigen Workshops erfuhren sie an einer Demo-Feuerstätte mehr über die Arbeit des Schornsteinfegers: Was genau überprüft der Schornsteinfeger? Warum sind Überprüfungen wichtig für die Sicherheit? Welche Werkzeuge und Geräte braucht er dafür? Nach einer kurzen Einführung übernahmen die Jungen und Mädchen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren selbst erste Arbeitsschritte und untersuchten die Feuerstätte mit einem Videoendoskop. Als Überraschung hatten die Schornsteinfeger*innen eine kleine Challenge vorbereitet:
Die Schüler*innen sollten verschiedene Wörter im Innern der Feuerstätte finden und zu einem Lösungssatz
 
(„Zum Glück gibt’s den Schornsteinfeger“) zusammensetzen. Für ihre erfolgreiche Workshopteilnahme erhielten die Teilnehmer*innen verschiedene Präsente, darunter weiße Sonnenbrillen und einen nachhaltigen Picknick-Grill, der von der Firma Hartmann Finanzdienstleistungen gesponsert.
 
 
 

Zwei Berufe ein Ziel

Schornsteinfeger bei der INTERSCHUTZ 2022
vom 20. bis 25. Juni 2022 in Hannover
An Stand 065 in Halle 013, unmittelbar gegenüber der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e. V.
(vfdb), präsentierten sich die Schornsteinfeger*innen mit ihren Leistungen im vorbeugenden Brandschutz. Das Motto
„zwei Berufe – ein Ziel“, das im Rahmen der Kooperationsvereinbarung mit dem Deutschen Feuerwehrverband (DFV)
im Jahr 2021 eingeführt wurde, stand im Zentrum des Messeauftritts. Vorgestellt wurden die hoheitlichen und
freien Aufgaben des Handwerks im Bereich von Sicherheit und Brandschutz, darunter die regelmäßige Überprüfung
der fast 33 Millionen Feuerungsanlagen in Deutschland, CO-Messungen, baurechtliche Abnahmen, Verbraucherberatung rund um feste Brennstoffe sowie die Montage von Rauch- und CO-Warnmeldern.Der Stand wurde während der gesamten Messe von Schornsteinfeger*innen aus Niedersachsen betreut. Sie standen für Fragen rund um die Dienstleistungen des Handwerks zur Verfügung und verteilten kleine Geschenke an die Messebesucher, die sich gerne mit den Glücksbringer*innen fotografieren ließen. Der große Zuspruch und die positiveResonanz der Besucher, Aussteller und der politischen Gäste bestätigten einmal mehr das besondere Image und die hohe
Akzeptanz des Handwerks. Als Partner der Feuerwehr war das Schornsteinfegerhandwerk bei vielen Veranstaltungen und Programmpunktenwährend der INTERSCHUTZ vertreten. So nahm Präsident Alexis Gula mit Pressevorstand Andreas Walburg als Vertreter des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks am Begrüßungsabend des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) sowie an der INTERSCHUTZ-Eröffnungsfeier des DFV teil. Zu den Gästen zählten Ministerpräsident Stephan Weil, der Innenminister des Landes Niedersachsen Boris Pistorius, Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, DFV-Präsident Karl-Heinz Banse, vfdb-Präsident Dirk Aschenbrenner und VDMA-Geschäftsführer Bernd Scherer. Ministerpräsident Weil, Innenminister Pistorius und der niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers besuchten den Stand der Schornsteinfeger* innen außerdem während ihres
Messerundgangs. Partner im Brandschutz. Nach einer Pandemie-bedingten Pause bot die Weltleitmesse INTERSCHUTZ in diesem Jahr viele Programmpunkte und Event-Highlights wie den 29. Deutschen Feuerwehrtag,
die FireFit Championships und eine abwechslungsreiche Ausstellung mit mehr als 1.300 Ausstellern aus über 50 Ländern. Schwerpunkte der diesjährigen INTERSCHUTZ waren die Themenbereiche Digitalisierung,- Bevölkerungsschutz und Nachhaltigkeit. ZIV-Präsident Alexis Gula machte sich wie seine Vorstandskollegen Andreas Walburg und Andreas Peeters persönlich einen Eindruck der internationalen Produkt- und Leistungsschau und suchte
das Gespräch mit Herstellern sowie Verbändepartnern des Schornsteinfegerhandwerks, darunter die Vereinigung zur
Förderung des Deutschen Brandschutzes e. V. (vfdb), den Deutschen Feuerwehrverband (DFV), die Initiativen „CO
macht KO“ und „Rauchmelder retten Leben“, den Werksfeuerwehrverband, die Berufsfeuerwehren Hannover und
Dortmund, FeuerKrebs, die Hersteller Texport und Bullard, das Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie der
Stadt Dortmund (IFR) sowie das Deutsche Rettungsrobotik Zentrum (DRZ). Gespräche mit der Politik und Branche
Parallel zur INTERSCHUTZ fand der 29. Deutsche Feuerwehrtag des DFV in Hannover statt. Zum Festakt zur Eröffnung des Feuerwehrtages im Neuen Rathaus war auch das Schornsteinfegerhandwerk eingeladen. Pressevorstand Andreas Walburg konnte im Rahmen der Feierlichkeiten ein kurzes Gespräch mit Bundesinnenministerin Nancy Faeser führen. Internationale Beziehungen pflegte das Handwerk
beim Feuerwehrabend mit Empfang im neuen Rathaus. Zu den Gesprächspartnern zählten Vertreter der Feuerwehren
aus der Ukraine, Polen, Tschechien, Österreich und Amerika. Zu den weiteren Gästen zählten Präsident Olaf Kapke vom Landesfeuerwehrverband Niedersachsen, DFV-Vizepräsident Frank Hachemer sowie Generalmajor Carsten Breuer, Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin, von November 2021 bis Mai 2022 Leiter des Bund-Länder-Corona Krisenstabs im Bundeskanzleramt. Ebenfalls eingeladen war das Schornsteinfegerhandwerk zu den DFV-Veranstaltungen rund um den Förderpreis „Helfende Hand“ sowie zur Delegiertenveranstaltung des Verbandes. Gute partnerschaftliche Beziehungen zwischen den Verbänden
Der Bundesverband dankt dem Landesinnungsverband Niedersachsen mit Landesinnungsmeister Stephan
Langer, den Standbetreuer*innen aus Niedersachsen und der Schornsteinfegerschule in Langenhagen für
ihre Unterstützung. Große Teile des Organisationsteams der vfdb sowie neun ukrainische Feuerwehrmänner
wurden während der Messe bestens untergebracht und versorgt. Besonderer Dank gilt auch der vfdb mit Präsident
Dirk Aschenbrenner, Matthias Ludwig, Heinz-Peter Brandenberg, Michael Hahn, Thomas Ruß sowie dem Messeteam der vfdb, welche den Schornsteinfeger*innen während der INTERSCHUTZ partnerschaftlich zur Seite standen. Auch dem Deutschen Feuerwehrverband (DFV) möchte das Schornsteinfegerhandwerk seinen Dank aussprechen. DFV-Präsident Karl-Heinz Banse, Rudolf Römer und das gesamte DFV-Messeteam erwiesen sich als stets kompetente Ansprechpartner und Begleiter rund um die Veranstaltungen der INTERSCHUTZ. Die traditionell guten Beziehungen
zwischen den Verbänden sorgten auch in Hannover für eine reibungslosen Ablauf  und für eine erfolgreiche Messeteilnahme.
 
Fazit
Nach sechs Tagen INTERSCHUTZ hat sich bestätigt, dass das Schornsteinfegerhandwerk ein wichtiges Bindeglied zwischen Feuerwehr, Bürger*innen und Behörden darstellt, und als solches auch wahrgenommen wird. Es fanden zahlreiche interessante Gespräche und persönliche Begegnungen statt, die Auftakt für weiterführende gemeinsame Projekte und eine intensivere Zusammenarbeit mit Partnern im vorbeugenden Brandschutz sein werden. Der Bundesverband wird die Gespräche fortsetzen und möchte neue Impulse im Aufgabenbereich Sicherheit und Brandschutz geben.

Neujahrsempfang am Maschsee

Neujahrsempfänge finden normalerweise am Anfang des Jahres statt, wegen der Covid19-Pandemie im letzten Jahr
kam dann alles anders. Der Neujahrsempfang in Niedersachsen wurde daraufhin im Sommer 2021 nachgefeiert.
Da das so schön war, hat sich der Landesverband auch in diesem Jahr dazu entschlossen, den Neujahrsempfang am
1. Juli 2022 wieder am Maschsee im Pier 51 stattfinden zulassen. Das Wetter vormittags war sehr wechselhaft, doch
wie soll es anders sein: Wenn die Schornsteinfeger (Glücksbringer) einladen, kann es nur gut werden. Beim „Come
Together“ wurde das Wetter beständig. Landesinnungsmeister Stephan Langer begrüßte alle Gäste und nach einer
kurzen Ansprache übergab er das Wort an den neuen Präsidenten Alexis Gula vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks. Alexis Gula sprach in seiner Rede über das Schornsteinfegerhandwerk als zuverlässiger Partner bei der- Umsetzung der Energiewende. Und wie sollte es anders sein, auch dies wurde vom Wettergott bestätigt und pünktlich zum BBQ kam die Sonne heraus. Bei bestem Wetter und einem wunderschönen Sonnenuntergang konnten die Gäste eine einmalige Atmosphäre genießen und gute Gespräche
führen. Es waren Gäste aus Politik und Wirtschaft, Berufsverbänden, Handwerkskammern sowie Feuerwehrverbänden
vertreten. Der Landesinnungsverband bedankt sich bei allen seinen Gästen, die zum Empfang an den Maschsee kamen. Es war ein rundum gelungener, schöner Abend.

Rauchwarnmelder retten Leben Schornsteinfeger informieren

Berlin / Hannover (ots)
 
Felderhebung: Knapp die Hälfte aller Haushalte in Niedersachsen hat trotz gesetzlicher Pflicht falsch installierte oder gar keine Rauchmelder.
In Niedersachsen sind nur 13 Prozent aller Haushalte optimal mit Rauchmeldern geschützt, 45 Prozent erfüllen lediglich den Mindestschutz. Weitere 16 Prozent haben die Rauchwarnmelder falsch installiert und wiegen sich in trügerischer Sicherheit. Besonders alarmierend: 26 Prozent der Haushalte in Niedersachsen sind komplett ohne Rauchwarnmelder. Das hat jetzt die Auswertung einer im Jahr 2020 durchgeführten Felderhebung des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen ergeben. Rund 70 % der über 5.300 Befragten sind Eigentümer, knapp 80 % leben in einem Ein- oder Zweifamilienhaus.
"Nach fast sechs Jahren gesetzlicher Pflicht sind diese Zahlen wirklich erschreckend. Hier besteht dringender Handlungsbedarf", meint Andreas Walburg vom Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen. Er appelliert an alle Eigentümer im Land, die geltende Rauchmelderpflicht so schnell wie möglich umzusetzen und ihre Wohngebäude optimal auszustatten. Walburg: "Rauchmelder sind Lebensretter - vor allem nachts. Deshalb sollten auch Haus- und Wohnungsbesitzer, die in ihrer eigenen Immobilie wohnen, ihre Pflicht ernst nehmen und Rauchmelder installieren."
Gesetzgebung in Niedersachsen gemäß § 44 der Landesbauordnung

In Neu- und Umbauten müssen seit dem 4. April 2012 Rauchmelder eingebaut werden. Für Bestandsbauten galt eine Übergangsfrist, diese endete jedoch 2015. Seit 1. Januar 2016 sind in allen Wohngebäuden Rauchmelder vorgeschrieben.
Rauchmelder müssen in Schlafräumen und Kinderzimmern angebracht werden. In allen Fluren in der Wohnung bzw. im Einfamilienhaus, über die Rettungswege ins Treppenhaus oder ins Freie führen, ist jeweils mindestens ein Rauchmelder zu installieren.
In Einfamilienhäusern mit einem offenen Treppenraum gilt dieser auch als Fluchtweg und muss mit einem Rauchmelder auf jedem Stockwerk ausgestattet werden.

Wer ist für die Installation der Rauchmelder zuständig?

Der Eigentümer muss in selbstgenutzten und vermieteten Immobilien Rauchmelder gemäß Landesbauordnung installieren.

Wer ist für Rauchmelder Wartung (Betriebsbereitschaft) verantwortlich?

In Mietwohnungen ist der Mieter bzw. Bewohner der Wohnung zuständig - es sei denn der Eigentümer übernimmt die Wartung selbst.
Im selbst genutzten Wohnraum istder Eigentümer verantwortlich.

Weitere Informationen zur Installation und Wartung von Rauchmeldern unter: https://www.rauchmelder-lebensretter.de/installation-und-wartung/
Über "Rauchmelder retten Leben"
Das Forum Brandrauchprävention e.V. betreibt die im Jahr 2000 gegründete Initiative "Rauchmelder retten Leben". Das Ziel des Forums ist die Brandschutzprävention, insbesondere mit Rauchwarnmeldern. Mitglieder des Forums sind führende Dachverbände wie der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) sowie Hersteller und Dienstleister. Am 12.06.2012 gründete das Forum Brandrauchprävention einen gemeinnützigen Verein. Geschäftsstelle des Forums ist die Agentur eobiont GmbH, die auch als Ansprechpartner zur Verfügung steht.
Pressekontakt:
 
Forum Brandrauchprävention e.V."Rauchmelder retten Leben"Frau Claudia GroetschelTel.: 030/44 02 01 33E-Mail: redaktion@rauchmelder-lebensretter.de
 
oder 
Andreas Walburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fachberater Brandschutz
 
Landesinnungsverband für das
Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen
Konrad-Adenauer-Str. 7
30853 Langenhagen
Tel. 0511 / 77 036 – 0
Fax. 0511 / 77 036 – 99
H. 01522/2916914
 
e-mail:andreas.walburg@schornsteinfeger-nds.de
 

Praktischer Leistungswettbewerb

Praktischer Leistungswettbewerb der Schornsteinfeger in Niedersachsen

In der Schornsteinfegerschule Langenhagen fand am 17. und 18. September der diesjährige 
praktische Leistungswettbewerb der Innungssieger auf Landesebene statt. Von allen 8 Innungen konnten sich Teilnehmer aus Ostfriesland, Osnabrück/Emsland, Hannover und Südniedersachsen qualifizieren. Unter den Teilnehmern war auch der Kammersieger Braunschweig/Lüneburg/Stade. Da je Kammerbezirk nur ein Teilnehmer zugelassen wird, nahm ein Kollege aus Lüneburg außerhalb der Wertung teil, ebenso ein Teilnehmer aus Bremen. Der Wettbewerb fand an insgesamt zwei Tagen statt, es waren insgesamt 2000 Punkte zu erzielen. Alle Teilnehmer waren hochmotiviert und ehrgeizig dabei, um ihre Innung nach vorne zu bringen. Teilnehmer:
Florian Schlüter, Innung Braunschweig, (Betrieb Frank Dornemann, Bad Harzburg).
Piet Höpfner, Innung Hannover, (Betrieb Maik Bertram, Emmerthal).
Jonny Rieckmann, Innung Lüneburger Heide, (Betrieb Axel Behr, Schierhorn) -                         (außerhalb der Wertung).
Hannah Wulf, Innung Osnabrück-Emsland, (Betrieb Michael Höckelmann, Bersenbrück),
Alina Rosenberg, Innung Ostfriesland, (Betrieb Carsten Wilms, Wiesmoor),
Max Hartmann, Innung Süd-Niedersachsen, (Betrieb Marco Strohmeier, Einbeck-Holtershausen),
Timon Sean Timmermann, Innung Bremen, (Betrieb Mike Timmermann, Bremen)   
(außerhalb der Wertung). Als Anreiz winkten dem Sieger 3 Wochen, dem zweiten Sieger 2 Wochen und dem Drittplatzierten 1 Woche kostenlose Meisterschule. Stephan Langer, Landesinnungsmeister für das Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen, würdigte in einer kleinen Feierstunde die besonderen Leistungen der 7 Kandidaten. Er begrüßte alle Prüfungsteilnehmer, den Landesinnungsmeister Maik Timmermann aus Bremen, alle Obermeister aus Niedersachsen und den Prüfungsausschuss, sowie alle Gäste und richtete das Wort an die Prüfungsteilnehmer: „Sie sind die Besten aus dem Norden in Niedersachsen und Bremen, das ist das Beste, was der Norden hat, wir freuen uns, dass sie sich für den Beruf des Schornsteinfegers entschieden haben und wir sind stolz auf Sie.“
Er betonte, dass er sich freue, wenn die Berufsschullehrer auf dem Schulhof erwähnten, dass unser Handwerk das „schwarze Gold“ besitzen würde. Damit gemeint sind die Lehrlinge, des Schornsteinfegerhandwerks, welche im Vergleich zu anderen Handwerksberufen eine überdurchschnittliche Leistung erbringen. Die Lehrlinge könnten stolz auf sich sein, an diesem Wettbewerb teilnehmen zu dürfen. Er ehrte die sieben besten aus Niedersachsen mit den Worten:
„Unser Handwerk steht vor großen Herausforderungen und ist mitten in einer Transformation und es ist gut, dass Sie dabei sind. Ich freue mich, die Siegerehrung durchzuführen und die 7 Besten aus Niedersachsen zu ehren.“ Stephan Langer begann mit den Ehrungen: auf Platz 3 Max Hartmann - Innung Süd-Niedersachsen - Betrieb Strohmeier, Platz 2 Piet Höpfner - Innung Hannover - Betrieb Bertram und auf Platz 1 Florian Schlüter - Innung Braunschweig - Betrieb Dornemann.
Florian Schlüter hat sich somit für den Bundeswettbewerb qualifiziert und vertritt das Land Niedersachsen auf Bundesebene. Stephan Langer bedankte sich bei Frank-Joachim Weiß (Landesberufsbildungswart) für die geleistete Arbeit der letzten Tage. Ein besonderer Dank gilt auch den Lehrmeistern, welche sich der Aufgabe der Lehrlingsausbildung gestellt haben. Florian Schlüter wünschte er viel Erfolg im November beim praktischen Leistungswettbewerb auf Bundesebene: „Alle schauen auf Sie!“

Einsatz für den Schornsteinfeger und jetzt

Einsatz für den Schornsteinfeger und jetzt…
 
Gerade in der Winterzeit kommt es häufig vor, ein Anruf es meldet sich die zuständige Rettungsleitstelle und teilt Dir mit, in Deinem Kehrbezirk brennt es. In den meisten Fällen geht es da um einen Rußbrand, aber auch bei Co-Unfällen und andere ausgewöhnliche Einsätze kommen Schornsteinfeger / Kaminkehrer zur Amtshilfe.
Unterstützen hier Behörden und Feuerwehren. Dabei ist es immer wieder interessant wie die Kollegen zur Einsatzstelle kommen, meistens ist ein Einsatz überraschend und die Kollegen kommen entweder mit leichter Arbeitsbekleidung oder sogar mit Privatbekleidung. Hier werden Gefahren oftmals unterschätzt wie zum Beispiel bei einem Rußbrand, wo Temperaturen von bis zu 1200 Grad entstehen können und die Verbrennungsgefahr und Verletzungsgefahr sehr hoch ist. Die Kameraden der Feuerwehr sind mit ihrer persönlichen Schutzausrüstung gut gekleidet und geschützt, dabei tragen Sie sogar ihre Atemschutzgeräte. Wir Schornsteinfeger stehen daneben und unterstützen im Auftrag der Amtshilfe die Kameraden der Feuerwehr. Diese Thematik „ persönliche Schutzausrüstung“ hat uns beschäftigt, wir haben uns Gedanken darüber gemacht und für Interessierte was tolles zusammengestellt: die Einsatzbekleidung für den Schornsteinfeger, ursprünglich sollte die Bekleidung bereits auf der Interschutz 2020 vorgestellt werden, die Interschutz 2020 fiel durch die Corona-Pandemie leider aus und wurde auf Juni 2022 geschoben (Safe the Day). So lange wollen wir Dir dies nicht mehr vorenthalten. Mit der Firma Textport haben wir einen Bekleidungspartner gefunden, der auf hohem Niveau Schutzbekleidung herstellt. Hier möchten wir Dir die schwere Schutzbeleidung Fire Explorer Jacke / Hose und die leichte Schutzbekleidung Guardian RSQ Jacke / Hose vorstellen. Diese Schutzkleidung soll im Einsatz als persönliche Schutzausrüstung den Schornsteinfeger vor Verletzungen und Verbrennungen schützen dazu gehört natürlich auch ein vernünftiger Kopfschutz. Hier haben wir auf die Helme von Bullard gesetzt! Einmal den Bullard-Helm FXE (Schwarz) und den Bullard-Helm Magma (Schwarz) damit wird der Kopf perfekt geschützt, um trittsicher durch die Einsatzstelle laufen können. Unterstützt uns der ELTEN Stiefel Colin GTX BOAR mit diesem Stiefel ist der Fuß geschützt. Unsere Hände sind sehr wichtig und sollten vor Verbrennungen und andere Störfaktoren geschützt werden, durch den Einsatzhandschuh Holik Diamand Red werden diese geschützt und zu guter Letzt damit das Lichtlein brennt kommt die UK Helmlampe 4AA zum Tragen damit man immer den hellen Durchblick an der Einsatzstelle hat und damit nicht alles im Kofferraum umherfliegt gehört natürlich die Ragbag Pro Bekleidungstasche dazu, hier wird die Ausrüstung sauber verpackt. Mit dieser persönlichen Schutzausrüstung sind Wir vernünftig für jeden Feuerwehreinsatz geschützt. Man hat nur ein Leben und das ist schützenswert, pass drauf auf
 
Die Schutzbekleidung ist zu Zeit im Online-Shop; www.gbfs-shop.de erhältlich.
Die eigene Schutzbekleidung ist eine Empfehlung und die Anschaffung ist natürlich freiwillig. Einen wieder erkennungswert und erkennungswert an der Einsatzstelle zu haben,
 ist diese Schutzbekleidung zu empfehlen und in diesem Sinne kann ich nur sagen, „einer für alle und alle für einen“ und „Gott zu Ehr, dem nächsten zur Wehr“.

Aktionsbündnis Freie Wärme Niedersachsen gegründet

Aktionsbündnis Freie Wärme Niedersachsen gegründet
Bürgerinformation und konstruktiver Dialog mit Landes- und Kommunalpolitik im Fokus
Langenhagen, 20.07.2021 – Städte und Gemeinden verhängen meistens im Umfeld von Nah- und
Fernwärme so genannte Anschluss-, Benutzungszwänge und Verbrennungsverbote, wenn es um
Neubau- oder Sanierungsgebiete geht. Wenn Bürger davon betroffen sind, dann dürfen sie ihre
Heizungstechnik und die zugehörigen Energieträger nicht frei wählen. Verbraucherschützer
sprechen in solchen Fällen von „gefangenen Kunden“ in den Wärmenetzen, die in der Regel nur
von einem Anbieter als Monopole geführt werden. Das heute neu gegründete Aktionsbündnis Freie
Wärme Niedersachsen, das sich aus Innungsverbänden, Industrieunternehmen, Groß- und
Einzelhandelsunternehmen der Wirtschaftsbereiche Heizungs-, Ofen- und Kachelofenbau,
Schornsteinfegerhandwerk, Abgastechnik sowie Energiehandel zusammensetzt, lehnt solche
kommunalen Eingriffe in einen freien Wettbewerb kategorisch ab. Die Akteure setzen sich
stattdessen technologieoffen für moderne, individuelle Heizungs- und Ofentechnik mit hohen
Wirkungsgraden sowie das Recht der Verbraucher ein, sich unabhängig und frei für das optimale
Heizsystem entscheiden zu können. Hierzu gehören unter Einbindung erneuerbarer Energien wie
z. B. Solarthermie, CO2-neutralem Holz, Photovoltaik, Synthetik- und Biobrennstoffen etc.
hocheffiziente Öl- und Gasheizungen ebenso wie Holz- und Pellet-Systeme, Wärmepumpen,
KWK-Systeme, Kamin- und Kachelöfen sowie Abgassysteme. Nah- und Fernwärme zählen für die
Bündnispartner ebenso dazu, wenn sie für die Bürger frei wählbar und wirtschaftlich sind.
„Zentrale Wärmenetze können unter bestimmten technischen Voraussetzungen und mit
entsprechend hohen Abnehmerzahlen ein Lösungsansatz sein, aber sie sind dadurch nicht
automatisch ökologischer und ökonomischer als moderne, individuelle Heizungs- und
Ofensysteme unter Einbindung erneuerbarer Energien“, sagt Stephan Langer,
Landesinnungsmeister des Schornsteinfegerhandwerks und einer der Sprecher des
Aktionsbündnisses Freie Wärme Niedersachsen. Über all die zu berücksichtigenden Nachteile und
Risiken bei der Installation monopolistisch geprägter Nah- und Fernwärme will man einerseits die
Bürger informieren, aber auch mit der Kommunalpolitik in einen offenen und konstruktiven Dialog
treten. Einer der zentralen Kritikpunkte des Bündnisses ist, dass über die kommunalen
Zwangsvorgaben – etwa durch eine Satzung in einem Wohn- und Baugebiet – der freie
Wettbewerb komplett ausgehebelt wird und daher nicht stattfindet. In der Regel, um die Umsetzung
und Wirtschaftlichkeit des Wärmenetzes überhaupt sicherzustellen.
„Wenn Anschluss-, Benutzungszwänge und Verbrennungsverbote verhängt sind, verlieren die
Bürger die Möglichkeit, ihr Gebäude mit individuell zugeschnittener Heizungstechnik ausrüsten zu
können. Diese kann klimafreundlicher, kostengünstiger und zudem auf die eigenen Bedürfnisse
zugeschnitten sein“, sagt Jürgen Engelhardt, Geschäftsführer und Referent Technik beim
Fachverband SHK Niedersachsen. Auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kritisierte
unlängst den Fernwärmemarkt wiederholt sehr scharf als einen „der letzten unregulierten
Monopolmärkte in Deutschland“ mit weitestgehend veralteten, nicht verbraucherorientierten
Regelungen (Link). Weitere Nachteile der Wärmenetze sind lange Vertragslaufzeiten, selten
Alternativen, Kündigungs- und Wechselmöglichkeiten, Kostenabhängigkeit bei nicht selten
höheren Belastungen, mangelnde Preistransparenz.
Da es selten Alternativanbieter, also Wechsel- bzw. Kündigungsmöglichkeiten für die
Wärmekunden gibt, kann ein freier Wettbewerb mit der besten Lösung zu Gunsten der Verbraucher
gar nicht stattfinden. Die meist hohen Investitions-, sowie Betriebs- und Wartungskosten werden
auf die Wärmekunden umverteilt. „Mit dem Einsatz und der ergebnisorientierten Kombination
effizienter Heizungs- und Ofentechnik mit erneuerbaren Energien wie z. B. CO2-freiem Holz,
Solarwärme, eigenem Solarstrom etc. verfügen wir über gute Lösungen, die den Energieverbrauch,
den CO2-Ausstoß und letztlich auch die Energiekosten senken helfen“, sagt Colin Rokossa,
Sprecher der Allianz Freie Wärme.
Die Gründungsmitglieder des Aktionsbündnis Freie Wärme Niedersachsen sind: Allianz Freie
Wärme, Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e. V., Camina & Schmid
Feuerdesign und Technik GmbH & Co. KG, Fachverband Sanitär-, Heizungs-, Klima- und
Klempnertechnik Niedersachsen, Hagos eG, Landesinnungsverband des
Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen, UNITI Bundesverband mittelständischer
Mineralölunternehmen e.V., Wienerberger GmbH.
Aktionsbündnis Freie Wärme Niedersachsen
Das Aktionsbündnis Freie Wärme Niedersachsen ist ein Zusammenschluss aus Innungsverbänden,
Industrieunternehmen, Groß- und Einzelhandelsunternehmen der Wirtschaftsbereiche Heizungs-,
Ofen- und Kachelofenbau, Schornsteinfegerhandwerk sowie Energiehandel. Die Akteure setzen
sich technologieoffen für moderne, individuelle Heizungs- und Ofensysteme und das Recht der
Verbraucher ein, sich unabhängig und frei für das optimale Heizsystem entscheiden zu können. Hierzu
gehören unter Einbindung erneuerbarer Energien wie Solarthermie, CO2-neutralem Holz,
selbsterzeugtem Strom und synthetischer Brennstoffe hocheffiziente Öl- und Gasheizungen ebenso wie
Holz- und Pellet-Systeme, Wärmepumpen, KWK-Systeme, Kamin- und Kachelöfen sowie
Abgassysteme. Nah- und Fernwärme zählen ebenso dazu, wenn sie für die Bürger frei wählbar und
wirtschaftlich sind.

Berufsbildung

Beruf Schornsteinfeger

Infos zur Berufsbildung
im Schornsteinfegerhandwerk

Technik

Information

Infos zur Technik