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Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Das Bildungs- und Innovationszentrum im Schornsteinfegerhand

 

Neubauvorhaben im Wissenschafts- und Technologiepark Hannover / Hollerithallee (Marienwerder)

 

 
Die Schornsteinfegerschule Niedersachsen e.V. hat 1972 ihren Betrieb am jetzigen Standort in Langenhagen, Konrad-Adenauer-Straße 7, aufgenommen. Mitte der achtziger Jahre wurde eine Aula mit verschiedenen Gruppenräumen und Lehrerzimmern angebaut. 
 
Der Standort ist Sitz
 


Der Schornsteinfegerschule Niedersachsen e.V.,


Des Landesinnungsverbandes für das Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen,


Der Gesellschaft für Bildung und Forschung im Schornsteinfegerhandwerk mbH (GBFS-mbH), (Gesellschafter ist die Schornsteinfegerschule Niedersachsen e.V.), und


Der Prüfstandsgesellschaft mbH (Gesellschafter ist der Landesinnungsverband Niedersachsen). 


 
Der Verbund beschäftigt 27 hauptamtliche Mitarbeiter und ca. 70 nebenberufliche Dozenten für die unterschiedlichen Aus- und Weiterbildungsangebote und ist der mit weitem Abstand größte branchenspezifische Anbieter im norddeutschen Raum und eine der vier größten Einrichtungen bundesweit. Durch die steigende Nachfrage und die zusätzlichen Lehrgangsinhalte (Kontrollierte Wohnraumlüftung – KWL und Raumlufttechnische Anlagen – RLT) reichen die vorhandenen Raumkapazitäten weder aus quantitativer noch in qualitativer Sicht aus. 
 
Seit Mitte 2018 wird eine Außenstelle in Hannover im Entenfangweg mit einer Fläche von über 1000 qm als Institut für Gebäudelüftung und Digitalisierung gGmbH i.G. betrieben. Die beschriebenen Maßnahmen sind notwendig, weil das Schornsteinfegerhandwerk, wie viele andere Branchen auch, vor einem seiner größeren Transformationsprozesse steht. Aktuell hat das Schornsteinfegerhandwerk die höchsten Umsätze, in seiner über 300-jährigen Geschichte, mit zweistelligen Zuwächsen seit dem Jahr 2012. Die geplanten Klimaschutzziele der Bundesregierung und die damit einhergehende Dekarbonisierung in der Energiewirtschaft und damit auch im Gebäudebestand werden aber mittelfristig, in den nächsten 10-15 Jahren, zu ersten spürbaren Umsatzeinbüßen führen. Aktuell wird der Großteil des Umsatzes im Schornsteinfegerhandwerk mit Sicherheits- und Immissionsschutzprüfungen an Feuerstätten mit fossilen Brennstoffen erzielt. Zu den ausbaufähigen Geschäftsfeldern des Schornsteinfegerhandwerks zählen wir die Schwerpunktbereiche Energiedienstleistungen sowie Wartung, Reinigung und Überprüfung von Lüftungsanlagen. Die fachliche Expertise und die Unabhängigkeit des Schornsteinfegers machen ihn hier schon jetzt zu einem bevorzugten Ansprechpartner für Hauseigentümer. 
 
Die acht Schornsteinfegerinnungen des Landes Niedersachsen mit ihren 862 Betrieben sowie der Landesinnungsverband für das Schornsteinfegerhandwerk in Niedersachsen sind die Vereinsmitglieder der Schornsteinfegerschule Niedersachsen e.V. (im Folgenden: Schule). Aufgrund umfassender Modernisierungsmaßnahmen ist der Neubau eines Bildungs- und Innovationszentrum im Schornsteinfegerhandwerk mit angegliederten Lüftungsinstitut im Wissenschaftspark Hannover/Marienwerder in der Hollerithallee geplant. Hierbei soll die Gesellschaft für Bildung und Forschung im Schornsteinfegerhandwerk mbH (im Folgenden: GBFS-mbH), als 100%ige Tochter der Schule, die Bauherrin und Eigentümerin des Bildungs- und Innovationszentrums werden. 
 
Geplant ist derzeit, dass sich als Mieter in dem Innovationszentrum die Schule, die Prüfstandsgesellschaft mbH, das Institut für Gebäudelüftung und Digitalisierung gGmbH i.G.  und der Landesinnungsverband Niedersachsen ansiedeln. In dem neuen Bildungszentrum wird die GBFS-mbH zukünftig Fortbildungen für die Erwachsenenbildung in den Bereichen Lüftung, Energiedienstleistungen, Immissionsschutz und Brandschutz anbieten. Des Weiteren ist vorgesehen, dass die Schule ihre bisherigen angebotenen Fort- und Weiterbildungslehrgänge, Vorbereitungskurse für die Meisterprüfung und die schulische Ausbildung in dem geplanten Bildungszentrum als Mieterin durchführt. Die Unterbringung erfolgt im hauseigenen Internat. Auch die Versorgung mit Essen ist am neuen Standort durch eine hauseigene Mensa sichergestellt. Für das künftige Institut für Gebäudelüftung und Digitalisierung gGmbH i.G., ebenfalls als Mieterin am Innovationszentrum vorgesehen, ist ein Trainingsgebäude (Haus im Haus) mit Ausstellungsfläche und speziellen Informations- und Weiterbildungsangeboten geplant. Als weitere Mieter sind die Prüfstandsgesellschaft und der Landesinnungsverband Niedersachsen vorgesehen. 
 
Bildlegende von links bei der Ausstellungseröffnung in Hannover:
 
Andreas Zunft (Sachgebietsleiter Planung Nord)
 
Stephan Langer (Landesinnungsmeister im Landesinnungsverband für das Schornsteinfegerhandwerk in Niedersachsen)
 
Karin Kellner (freischaffende Architektin und Preisrichterin. 
 
Im Hintergrund der Plan des neuen Bidungsinstitutes.
 

Tagung der Funktionsträger Brandschutz in Langenhagen

 

Vom 17. - 18.10.2019 fand die erste Tagung der Schornsteinfeger, die eine Führungsposition in der Freiwilligen Feuerwehr ausüben, statt.

 

 
Eingeladen hatte unser Landesbeauftragter für Brandschutz Andreas Walburg. Die Begrüßung fand durch den Landesinnungsmeister Stephan Langer statt.
 
Grußworte überbrachten Klaus-Peter Bachmann (Vizepräsident des Nds. Landtags a.D. und Vorsitzender Beirat Landesfeuerwehrverband) und der Kollege Thomas Ruß (Kreisbrandmeister und Organisator der Interschutz 2020 - Projektbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit vom Landesfeuerwehrverband Niedersachsen)
 
Thomas Ruß berichtete von den bisherigen Vorbereitungen zur Interschutz 2020 und den geplanten Aktivitäten (z.B. Blaulichtkorso und Oldtimerausstellung) die drum herum geplant sind.
 
Auch der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks hat mit Unterstützung durch den LIV Niedersachsen einen Stand auf der Interschutz. Seit jeher ist das Schornsteinfegerhandwerk sehr eng mit den Themen vorbeugender Brandschutz und Gefahrenabwehr betraut.
 
Ziel dieser Tagung war die Entwicklung eines Arbeitskreises Brandschutz auf Landesebene.
 

Praktischer Leistungswettbewerb 2019

Praktischer Leistungswettbewerb der Schornsteinfeger in Niedersachsen

 
Am 13. und 14. September 2019 fand in der Schornsteinfegerschule in Langenhagen der diesjährige Leistungswettbewerb der Innungssieger auf Landesebene statt.
 
Von den 8 Innungen in Niedersachsen konnten sich Teilnehmer aus Hannover, Osnabrück-Emsland, Südniedersachsen, Lüneburger Heide, Oldenburg, Braunschweig und Stade für die Teilnahme qualifizieren. Aus dem Bundesland Bremen nahm ein Teilnehmer außerhalb der Wertung teil.
 
Am ersten Tag müssen die Teilnehmer in der Praxis eine Abgaswegeprüfung, eine Bundesimmissionsschutzmessung und Kenntnisse in Baustoffkunde, sowie Schornsteinsystemen nachweisen.
 
Weiterhin wird eine Projektarbeit über Dachskizzen und Belegungsplan den Prüflingen abverlangt.
 
Am 2. Tag findet der theoretische Teil statt. In einem Kundengespräch/ Fachgespräch müssen die Teilnehmer den richtigen Umgang, auch mit schwierigen Kunden, beweisen.
 
Teilnehmer: Bild vordere Reihe von links:
 
Sarah Marei, Innung Südniedersachsen (Betrieb Stefan Stein).
 
Emeli Alack, Innung Hannover (Betrieb Frank Rinne, Buchholz).
 
Jonas Nitsch, Innung Braunschweig (Betrieb Joachim Miehe, Goslar).
 
Bild hintere Reihe von links:
 
Lennart Gohmann, Innung Osnabrück- Emsland (Betrieb Berthold zum Dohme, Fürstenau).
 
Joke Bogdanewitsch, Innung Lüneburg (Betrieb Hans-Jörg Schmidt, Munster).
 
Jerome Holst, InnungOldenburg (Betrieb Andreas Kramer, Oldenburg).
 
Steffen Ziemann, Innung Bremen (Betrieb Uwe Gerlach, Osterholz-Scharmbeck).
 
Jan-Christian Franz, Innung Stade (Betrieb Bernd Wülpern, Gnarrenburg).
 
Als Anreiz winken dem Sieger 4 Wochen, dem 2. Sieger 3 Wochen und dem 3. platzierten 2 Wochen kostenlose Meisterschule. Die restlichen Teilnehmer bekommen auch jeweils 1 Woche kostenlose Meisterschule als Anerkennung Ihrer Leistung.
 
Stephan Langer, Landesinnungsmeister des Schornsteinfegerhandwerks in Niedersachsen, würdigte in einer kleinen Feierstunde die besonderen Leistungen der 8 Kandidaten.
 
Er betonte ausdrücklich, dass von den insgesamt ca. 90 Lehrlingen in Niedersachsen, die dieses Jahr ausgelernt haben, sie zu den Besten gehören. Deshalb ist auch die Teilnahme am Landesentscheid für alle etwas Besonders. Das Schornsteinfegerhandwerk sorgt für eine zukunftsorientierte Ausbildung in einem interessanten Beruf. Schornsteinfeger klettern nicht immer nur auf Dächern rum und sind permanent schwarz. Heutige Auszubildende werden geschult in vorbeugenden Brandschutz, Gebäudeenergieberatung, im sicheren Betrieb von Feuerungs- und Lüftungsanlagen, im aktiven Umweltschutz und in unabhängiger Beratung rund um Haus und Feuerstätte. Der Schornsteinfeger lernt den Umgang mit technischen Mess- und Prüfgeräten, Computer und Notebook, aber auch mit Kehrgeräten.
 
Als Landessieger präsentierte Stephan Langer dann Sarah Marei, Innung Südniedersachsen (Betrieb Stefan Stein).
 
Zweite wurde Emeli Alack, Innung Hannover (Betrieb Frank Rinne, Buchholz).
 
Dritter wurde Jonas Nitsch, Innung Braunschweig (Betrieb Joachim Miehe, Goslar).
 
Langer dankte dem Bewertungsausschuss, sowie Frank-Joachim Weiß (Landesberufsbildungswart) für die geleistete Arbeit in den vergangenen Tagen. Sein besonderer Dank galt den Lehrmeistern, welche sich der Aufgabe der Lehrlingsausbildung gestellt haben. Der Landessiegerin wünschte er viel Erfolg im November beim praktischen Leistungswettbewerb auf Bundesebene.
 

Landesinnungsverbandstag 2019

Landesinnungsverbandstag 2019 in Bad Lauterberg

 
Landesinnungsverbandstag 2019 in Bad Lauterberg (LIV Tag) unter dem Motto:
 
„Nie mehr wird der Fortschritt so langsam sein – wie heute!“
 
Zu unserem Landesverbandstag werden traditionell Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Handwerk geladen.
 

Der Landesinnungsverband für das Schornsteinfegerhandwerk in Niedersachsen besteht aus 8 Innungen mit insgesamt 860 Mitgliedsbetrieben. Die Mitgliedsdichte des Schornsteinfegerhandwerks beträgt 97 Prozent. In diesem Jahr fand der LIV - Tag und die Mitgliederversammlung im Innungsbereich Südniedersachsen statt. Austragungsort war Bad Lauterberg im Harz.
 
Der Bürgermeister der Stadt Bad Lauterberg Dr. Thomas Gans war sehr erfreut so viele Glücksbringer in seinem Heimatort begrüßen zu können. Gans stellte die Vorzüge vom Harz dar und wünschte der Versammlung einen harmonischen Verlauf und ein bisschen Zeit um Bad Lauterberg kennenzulernen.
 
Oswald Wilhelm (Bundesinnungsmeister des Schornstein unterstrich in seinem Grußwort, dass die ca. 8000 Betriebe, 21900 Mitarbeiter und 1800 Abzubildende im Schornsteinfegerhandwerk gerade in der heutigen Zeit die Spezialisten in Sachen Umweltschutz sind. Und das flächendeckend in fast allen Haushalten.
 
Wilhelm sprach das Problem Kohlenmonoxid an: Bis Ende April gab es in Deutschland durch CO 14 Tote und 60 Verletzte. Das hört sich viel an, aber im benachbarten Ausland liegen die Zahlen um ein vielfaches höher. Das ist ein großer Verdienst der Schornsteinfeger, die durch wiederkehrende Kontrollen und Überprüfungen schlimmeres verhindern.
 
"Perspektiven des Schornsteinfegerhandwerks im klimaneutralen Gebäudebestand." So lautete das Thema des Fachvortrages von Diplom Physiker Klaus Lambrecht, der selber gelernter Schornsteinfeger ist.
 
Der klimaneutrale Gebäudebestand ist eine gesellschaftliche Herausforderung, Der Eigentümer muss informiert und mitgenommen werden. Der SF hat den direkten Kontakt und ein absolut positives Image bei den Hauseigentümern. Das Potential von Seiten der Bundesregierung ist da: Der Sanierungsplan zur Einsparung in der BRD sieht vor, dass ca. 170.000 Gebäude pro Jahr saniert werden müssten um das gesteckte Ziel zu erreichen. Dafür sind 8.000 Energieberatungen nötig.
 
In Deutschland gibt es ca. 5 Mio Ölheizkessel und 9,1 Mio Gasheizkessel. Davon sind über 50 % älter als 20 Jahre. Es gibt insgesamt ca. 20 Millionen Heizkessel in der BRD, pro Jahr werden ca. 700.000 Kessel gegen moderne Heizungsanlagen getauscht. Das ergibt aber eine Sanierungszeit von fast 29 Jahren!
 
Insgesamt zeichnet Lambrecht eine sehr gute Perspektive für unser Handwerk auf, wobei die qualifizierte Nachwuchsgewinnung auch in unserem Handwerk nicht vernachlässigt werden darf.
 
Das Schlusswort des Landesverbandstages sprach Heinrich Brand, stv. Landesinnungsmeister. Der Schornsteinfeger nimmt als “Glücksbringer” in unserer Gesellschaft eine positive Stellung ein. Es ist die einheitliche Philosophie unserer Organisation, dieses positive Bild, welches sich auch in unserem Slogan                                      “Zum Glück gibt`s den Schornsteinfeger“, widerspiegelt.
 

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